![[PDF] Die schönsten traditionellen Vornamen: - Für Mádchen und Jungen - - Mit Herkunft und Bedeutung KOSTENLOS HERUNTERLADEN](https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41IlJAd-WfL._SS500_.jpg)
Ìber den Autor und weitere Mitwirkende
Birgit Adam hat Englische Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert und arbeitet seit mehreren Jahren als Sachbuch-Autorin und Ìbersetzerin. Bei Heyne sind im Bereich Feste feiern†œ bisher die folgenden Titel erschienen: Reden; Glückwünsche und Verse zur Hochzeit†œ; Die schönsten Spiele und Einlagen für die Hochzeitsfeier†œ; So gelingt die Hochzeitsfeier†œ; Wir feiern Kindergeburtstag†œ; Die gelungene Hochzeitszeitung†œ sowie Hochzeitsbráuche†œ. Birgit Adam ist 36 Jahre alt und lebt in Augsburg.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Herzlichen Glückwunsch - Sie erwarten Nachwuchs! Aber wie soll der neue Erdenbürger oder die neue Erdenbürgerin nun heißen? Das ist keine leichte Entscheidung; denn Ihr Kind wird seinen Namen sein ganzes Leben lang tragen müssen. Viele Eltern legen bei der Vornamenwahl eine erstaunliche Fantasie an den Tag: Da werden lustig Namen aus verschiedenen Kulturen kombiniert oder man zollt seinen Lieblingsfiguren aus Kino oder Literatur Tribut. Hauptsache; das Kind heißt nicht so wie alle anderen - wie es sich fühlt; wenn es seinen Namen stándig buchstabieren oder erkláren muss; scheint diesen Eltern egal zu sein. Doch viele junge Mütter und Váter denken auch anders: Sie wollen sich von schnelllebigen Modetrends abheben und entscheiden sich daher bewusst für einen Namen; den auch schon ihre Großmütter und Großváter getragen haben könnten. Diese Namen sind vertraut und zeitlos und daher auch niemals unmodern. Und so befinden sich heute Marie und Anna; Paul und Maximilian ganz vorne auf den Hitlisten der beliebtesten Vornamen. In diesem Buch finden Sie über 2700 traditionelle Vornamen aufgeführt: mit Erláuterungen zu ihrer Herkunft und ihrer Bedeutung; beliebten Kurz- und Koseformen sowie ihren internationalen Varianten. Darüber hinaus erhalten Sie wichtige und interessante Informationen zum Namensrecht inDeutschland; Á–sterreich und der Schweiz. Die Vornamenhitparaden der letzten fünf Jahre zeigen Ihnen; für welche Namen sich andere Eltern entschieden haben. Zu guter Letzt gibt Ihnen vielleicht der Namenstagskalender den entscheidenden Tipp; falls Sie auch das Geburtsdatum Ihres Kindes in Ihre Ìberlegungen einbeziehen wollen.Viel Spaß beim Stöbern wünscht IhnenBirgit AdamDer Weg zum passenden VornamenIn Deutschland; Á–sterreich und der Schweiz haben Eltern das Recht und die Pflicht; den Vornamen ihres Kindes zu bestimmen. Doch welche Vornamen sind überhaupt zulássig? Darf ein Kind beliebig viele Namen tragen? Und für welche Schreibweise sollten Sie sich entscheiden? Auf den folgenden Seiten erfahren Sie; was es bei der Wahl des Vornamens zu beachten gilt.Kriterien bei der VornamenswahlZu früheren Zeiten waren junge Eltern bei der Wahl des Vornamens noch eingeschránkt. Zum einen war die Auswahl an Namen noch nicht so groß wie heute; zum anderen bestimmte meist der Vater patriarchalisch; wie der neue Erdenbürger zu heißen hatte.Heute wáhlen Eltern in der Regel den Namen des Kindes gemeinsam aus - und zwar oft bereits Wochen oder gar Monate vor der Geburt; da das Geschlecht des Babys háufig schon bekannt ist. Dabei hilft ihnen eine Vielzahl von Kriterien:die Familientradition: Der Sohn wird nach dem Vater oder Großvater (und die Tochter nach der Mutter oder Großmutter) benannt. Im dánischen Königshaus heißen die mánnlichen Thronfolger auch heute noch abwechselnd Frederik oder Christian.ein Name; der besonders gut klingt (auch in Kombination mit dem Familiennamen)ein bewusst schlichter Name; der nie unmodern wirdein origineller oder exotischer Name; der Aufsehen erregen sollein Name aus dem persönlichen Umkreisder kirchlich gebundene Taufname oder Patennameein beliebter Modename; wie er auf Namenshitlisten und in den Medien auftauchtein Name aus der Literatur: Dichter; Schriftsteller oder literarische Figuren dienen als Vorbild. Ein Beispiel hierfür ist der Name Ronja; der durch Astrid Lindgrens Kinderbuch »Ronja Ráubertochter« bekannt und beliebt wurde.ein politisch orientierter Name: So wurde Che z.B. als Zweitname gestattet.ein Name von einem Idol der Gegenwartein Name; der wegen seiner geografischen Herkunft gewáhlt wurde; z. B. weil die Eltern Schweden-Fans sind.ein Name; der einen Wunsch ausdrücktein nostalgischer Name; der an die Heimat; liebe Freunde oder an den letzten Urlaub erinnertNamensrechtliche Bestimmungen der Bundesrepublik DeutschlandErste Anlaufstelle nach der Geburt eines Kindes ist das Standesamt; in dessen Bezirk das Kind geboren ist. Binnen einer Woche muss die Geburt dem zustándigen Standesbeamten angezeigt werden. Falls sich zu diesem Zeitpunkt die Eltern noch nicht über den oder die Vornamen des Kindes einig sind; haben sie einen Monat Zeit; um diesen nachzumelden. Wer darf dies tun? Der § 255 der Dienstanweisung für die Standesbeamten und ihre Aufsichtsbehörden legt dies genau fest. Hier heißt es:Zur Anzeige der Geburt sind; und zwar in nachstehender Reihenfolge; verpflichtet(1)der Vater des Kindes; wenn er Mitinhaber der elterlichen Sorge ist;(2)die Hebamme; die bei der Geburt zugegen war;(3)der Arzt; der dabei zugegen war;(4)jede andere Person; die dabei zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist;(5)die Mutter; sobald sie zu der Anzeige imstande ist. Die Anzeige ist mündlich zu erstatten.Der § 262 regelt die Erteilung und Schreibweise der Vornamen. Hier heißt es:(1) Das Recht zur Erteilung der Vornamen ergibt sich aus der Personensorge. Bei ehelichen Kindern steht dieses Recht den Eltern gemeinsam zu; in besonderen Fállen dem Ehegatten allein; der die Sorge für die Person des Kindes ausübt [...]. Bei nicht ehelichen Kindern steht dieses Recht der Mutter zu.(6)Der Standesbeamte soll sich bei der Anzeige der Vornamen vergewissern; dass die Vornamen von den berechtigten Personen erteilt worden sind.(7)Bezeichnungen; die ihrem Wesen nach keine Vornamen sind; dürfen nicht gewáhlt werden. Das Gleiche gilt für Familiennamen; soweit nicht nach örtlicher Ìberlieferung Ausnahmen bestehen. Mehrere Vornamen können zu einem Vornamen verbunden werden; ebenso ist die Verwendung einer gebráuchlichen Kurzform eines Vornamens als selbststándiger Vorname zulássig.(8)Für Knaben sind nur mánnliche; für Mádchen nur weibliche Vornamen zulássig. Nur der Vorname Maria darf Knaben neben einem oder mehreren mánnlichen Vornamen beigelegt werden. Lásst ein Vorname Zweifel über das Geschlecht des Kindes aufkommen; so ist zu verlangen; dass dem Kinde ein weiterer; den Zweifel ausschließender Vorname beigelegt wird.(9)Die Schreibweise der Vornamen richtet sich nach den allgemeinen Regeln der Rechtschreibung; außer wenn trotz Belehrung eine andere Schreibweise verlangt wird. Wird eine andere Schreibweise verlangt; so soll der Standesbeamte dies aktenkundig machen.So weit; so gut. Doch was bedeuten diese Gesetzesvorschriften im Klartext?Zulássige VornamenDie Wahl des Vornamens ist zwar frei; doch dürfen dabei keine Sachbegriffe; »normale« Wörter; Produkt- oder Markennamen sowie Familiennamen gewáhlt werden. Háufige Streitfálle sind Pflanzennamen. Bei Mádchen sind zum Beispiel Jasmin; Rose oder Holly zulássig; nicht aber Seerose oder Pfefferminze; da diese nicht als Vornamen etabliert sind. Auch sollte aus dem Vornamen eindeutig das Geschlecht des Kindes hervorgehen. Bei Namen wie Kai oder Toni; die nicht eindeutig verraten; ob das Kind nun mánnlich oder weiblich ist; muss daher ein eindeutiger Vorname als Zweitname gegeben werden; damit es spáter nicht zu Verwechslungen kommt.
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